Watoto Kabisa

e.V. – das Keniaprojekt des Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saar im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)

Kategorie-Archiv: Bondo

Go for green!

David und Dan starteten im Sommer letzten Jahres die grüne Revolution. Das hat nichts mit dem Garten zu tun. Dieser ist nämlich bereits grün! Schuld daran ist mehr oder weniger Jochen. Er hatte sich bei der Keniafahrt 2011 gefragt, weshalb Schulen den fußballbegeisterten Kindern kein entsprechendes Equipment bereitstellen. Bälle waren so gut wie keine vorhanden. Von Trikots ganz zu schweigen. Er selbst Fußballer, fragte dann Dan, ob man da nicht was machen könnte.

Wieder Zuhause angekommen, wurde schließlich damit angefangen, Fußballsachen zu sammeln. Vereine als auch Privatpersonen spendeten unzählige Shirts, Hosen, Stutzen, Schuhe und Bälle. Ganze Trickotsets waren dabei. Alles gebraucht aber noch Top in Schuss.

Als David und Dan dann anfingen die Sachen zu verteilen, kam die Idee auf, dass Schulen im Gegenzug Baumsetzlinge pflanzen sollten, die für die Spenden eingetauscht werden sollten. Die eine Hälfte der Setzlinge behält dabei die Schule, die andere soll an einem zentralen Ort gepflanzt werden. Von diesem Sammelpunkt können in Zukunft wiederum Setzlinge aller Arten ausgegeben werden. Dadurch soll einer Dezimierung der heimischen Baumarten entgegengewirkt werden.

David postete ja bereits fleißig Bilder der neuen Schulmannschaften. Hier kommen jetzt ein paar von mir dazu. Wir haben das Projekt ausgeweitet und weitere Schulen mit ins Boot geholt.

Bei einem Trickotsatz in Größe XL war es uns sogar möglich, ein Lehrerteam auszustatten 😉

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Natürlich wurden die Bälle direkt getestet. Wie soll es auch anders sein!

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Flo

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Is it green?

Der nächste Volunteer ist angekommen! Was heißt angekommen. Seit gut vier Wochen bin ich schon in Kenia. Vor vierzeh Tagen habe ich mich auf die Socken gemacht, um Dan in Nairobi zu treffen. Gemeinsam haben wir in dieser Zeit einiges geschafft. Was genau will ich berichten…

Los ging es wie schon erwähnt in Nairobi. Die ersten Tage verbrachten wir in seiner Wohnung im Stadtteil „Zimmermann“. Es ging zuerst mal darum herauszufinden, was wir während meines Aufenthaltes alles erledigen wollen. Wo liegen Prioritäten? Was ist für das Projekt momentan am wichtigsten? So widmeten wir uns drei Teilprojekten:

– Is it green?
– Go for green!
– Goats are green?

Dan(n) mal los! Is it green? Yes, indeed!
Der Moneymaker leistet ganze Arbeit. Grün, grüner, am grünsten! Der Garten, in dem allerlei Früchte und Ziegenfutter angebaut wird, erstrahlt in voller Pracht. Frisches Gemüse ist in nahezu jeder Ecke zu finden. Mein Favorit unter all den leckeren Sachen ist die Wassermelone. Ein absoluter Traum!

David, Jan und Michelle haben bei ihrem letzten Besuche damit begonnen, eine Zaun um den Garten zu ziehen. Dieser ist nun fertig gestellt. Tiere haben nun keine Chance mehr, das Angebaute zu stibitzen. Außer natürlich, wenn jemand das Tor offen lässt. Das soll aber noch nie vorgekommen sein.

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Beim nächsten Mal dann: Go for green!

Flo

Farmen und Feiern

In meinem letzten Post habe ich tonnenweise heimische Baumsetzlinge bereits erwaehnt… Am Freitag haben Dan und ich die erste Kofferraumladung, hauptsaechlich Samen aus Bonde Kakoko, nach Mbuye gefahren. Momentan werden die Setzlinge ein wenig aufgepaeppelt und regelmaessig bewaessert, und wenn sie bald gross genug sind, werden sie auf dem Feld eingepflanzt.

Der Samstag war ein ganz besonderer Tag in Mbuye: Fuer Dans Mutter, die seit drei Jahren tot ist, wurde ein Memorial gefeiert. Vielleicht hat der ein oder andere schonmal davon gehoert, in Kenia sind selbst Beerdigungen eher ausgelassene Feste mit Musik bis tief in die Nacht, in Todesanzeigen werden sie auch nicht selten als „Celebration of a life well lived“ angekuendigt. Dementsprechend kann man sich vorstellen, dass ein Memorial erst recht keine traenenreiche Angelegenheit ist…

Schon frueh morgens kamen Gaeste von Dans Projekt Madodo aus Nairobi: Dan Oweggi, Vinnie, Augustin und die vier US-Volunteers Mike, Tim, Harris und Henry. So um die Mittagszeit (!) fing die Party an, und nachdem zwei Ziegen geschlachtet waren wurde reichhaltig gekocht: Gebratenes Ziegenfleisch, gekochtes Ziegenfleisch, gekochtes Ziegenallerlei, gekochtes Huhn, gekochter Fisch, ein Riesenpott Ugali, Sukuma Wiki, … Waehrenddessen trudelten immer mehr Leute ein, und bald spielte ein Musiker auf einer traditionellen Luo-Harfe auf. Mittlerweile hatten wir schon das lokale Millet-Bier getestet, das im Prinzip mit Porridge + Alkohol vergleichbar ist.

Ausserdem wurde wahnsinnig viel getanzt, mittags zu traditioneller, abends zu moderner Musik: Aus Nango war per Motorbikes eine mobile Disko mit Stromgenerator angeliefert worden. Es wurde gefeiert, getanzt und getrunken bis spaet in die Nacht. War ein toller Abend!

Mittlerweile war ich noch knapp ueber 20 Stunden in Kisumu, wo wir heute das erste Treffen der Beguenstigten hatten, die Ziegen aus unserer Zucht erhalten sollen: Das war sehr gut, die Stimmung war super und wir erarbeiteten zusammen nochmal die Regeln, die wir im Voraus bereits ueberlegt hatten. Gleich geht mein Nachtbus nach Nairobi, und nach einem knappen Tag dort fliege ich nach Hause!

Kisumu, Mbuye, Kisumu

Hallo! Ich habe meinen Vorsatz, regelmaessiger zu berichten nicht vergessen, es war einfach nur immer so viel zu tun… Und dank der ergiebigen, taeglichen Regenfaelle in Kisumu gibt es hier vor allem Abends oefters mal Stromausfaelle, die mir einen Strich durch die Rechnung machen. Aber was solls, kommen wir zum Wesentlichen:

Am Samstag bin ich mit Robert und seinem besten Freund Calvins, der auch einmal die Ziegenfarm sehen wollte, aus Kisumu aufgebrochen. In Maseno haben wir versucht, Samen zu kaufen, letztendlich hatten sie die Pflanzen, die wir wollten jedoch nicht vorraetig und wir mussten unverrichteter Dinge nach Mbuye fahren. In den folgenden Tagen haben wir dort viel gearbeitet: Wir haben einen Teil des Felds mehrfach umgegraben und bewaessert. Der Moneymaker ist bereits nach einer Woche neben der Djembe (eine Art breite Hacke) zum wichtigsten Arbeitsgeraet auf dem Feld geworden. Unter anderem wird er auch dazu genutzt, den Watoto-Kabisa-Zuchtziegen Trinkwasser bis hinter den Zaun anzuliefern:

Ausserdem haben wir Napier Grass und Desmodium abgeholt, die beiden Pflanzen sollen zur Ernaehrung der Ziegen genutzt werden und auf dem Feld angepflanzt werden. Der wichtigste Tag in Mbuye war jedoch der Dienstag: Mr Juma aus Kisumu und zwei Tieraerzte aus Bondo waren eingeladen worden, um eine umfassende Ziegenschulung fuer das gesamte Dorf abzuhalten und alle wichtigen Faktoren der Ziegenzucht zu beleuchten. Leider konnte ich, da ich dem Luo im Allgemeinen dann doch eher weniger maechtig bin, kaum etwas verstehen, aber die Hauptsache ist doch schliesslich, dass alle relevanten Informationen bei den Dorfbewohnern ankommen. Ich bin der Meinung, sie haben stark vom Training profitiert und wir haben eine sehr gute Schulung auf die Beine gestellt.

Seit Dienstag Abend bin ich wieder in Kisumu, und auch hier gibt es alle Haende voll zu tun: Zusammen mit Bernard habe ich Kohdo, eine Schule in einem entlegenen Ecken des groessten Slums Obunga, mit einer 100kg-Ration Porridge fuer die Schulspeisungen versorgt. Der dreiwoechige Lehrerstreik ist seit Dienstag endlich um, und jetzt beginnen die interessanteren Teile der Arbeit in Kisumu. Naechste Woche werden dann auch endlich einige Fussballtrikots ausgegeben! Mehr dazu bald!

Beste Gruesse, David

Im Sueden gibts Neues

Eigentlich sollte man meinen, unter Kenianern hat man genuegend Zeit zum bloggen, aber irgendwie passiert es dann immer wieder doch, dass der Blog wochenlang unangetastet bleibt. Ich werde dieses Mal wirklich versuchen, etwas regelmaessiger zu schreiben. Dazu habe ich noch drei Wochen Zeit…

Seit unserer kurzen Meldung, dass wir auf Reisen sind, haben Michelle und ich viel gesehen: In Nyeri haben wir ein bisschen Kultur fuer Pfadfinder gemacht und Baden-Powells Grab und Alterswohnsitz besichtigt. Noch am selben Abend sind wir mit dem Nachtbus nach Watamu Beach gefahren, wo wir ein paar ruhige Tage verlebt haben und unter anderem die Ruinen der verlassenen Swahilistadt Gedi besichtigt haben. Vor unserer Rueckfahrt hatten wir auch noch ein paar Stunden Zeit, Mombasa zu erkunden, und zurueck in Nairobi haben wir uns zusammen mit Steve das Nationalmuseum angeschaut.

Michelle und ich in Gede

Dann ging irgendwann Michelles Rueckflug, und seit letztem Donnerstag bin ich alleine in Kenia. Ich habe mir Madodo, Dans Projekt in Nairobi, etwas genauer angeschaut als bei unserem Besuch im Vorjahr, und bin dann samstags mit Dan und zwei Madodo-Volunteers aus den USA Richtung Mbuye aufgebrochen.

In Mbuye angekommen, haben wir den Moneymaker ausprobiert, den Mitsch im Fruehjahr angeschafft hatte: Eine Fusspumpe zum Wassertransport aufs Feld. Nachdem wir ein paar moegliche Varianten des Anschlusses an das Bohrloch getestet hatten, machten wir dann auch schnell Naegel mit Koepfen und eine Klappe in die Betonabdeckung des Bohrlochs. Spaeter haben wir noch das bereits abgehackte Buschwerk verbrannt, somit ist das Feld komplett bepflanzbar – und damit wurde auch schon begonnen!

Ich bin, seitdem ich Dan und die beiden Amerikaner zum Bus gebracht hatte, alleine in Kisumu. Die letzten beiden Tage war ich mit Berlin und Bernard unterwegs, um die Familien, die im letzten Jahr Ziegen bekommen hatten, zu besuchen und deren Ziegen mit Ohrmarken zu taggen. Dabei haben wir nicht nur schoene Rueckmeldungen bekommen: drei Ziegen sind leider gestorben. Es bleiben aber noch ueber 20 Ziegen, die alle bei guter Gesundheit sind und zum Teil sogar schon Nachwuchs haben, andere sind schwanger – eine Jahresbilanz, mit der wir durchaus zufrieden sein koennen und die mich in meiner Ansicht bestaerkt, dass die Ausgabe von Ziegen eine runde Sache ist. Durchweg alle Leute geben sich sehr viel Muehe, und somit bin ich auch sehr optimistisch, dass die hoeherwertigen Ziegen aus unserer Zucht in Mbuye vertrauenswuerdige Besitzer finden.

Apropos Mbuye: Dort werde ich mein Wochenende verbringen, am Dienstag gibts dann ein weiteres Staff Training.

Beste Gruesse, David

Neuigkeiten aus Bondo und Kisumu

Hallo Freunde,

viele Grüße aus Kisumu. Ich habe die letzten Tage auf dem Land im Dorf bei Bondo mit Dan und seiner Familie verbracht. Hier ist es unglaublich heiß, fast ist das schon eine echte Dürre und es droht erste Nahrungsengpässe zu geben. Die Felder der Bauern auf dem Land verdorren und wann das nächste mal ausgesät werden kann ist ungewiss.

In der Stadt schiessen die Lebensmittelpreise schon jetzt in die Höhe. Ein kümmerlicher, faustgroßer Kohlkopf ist schon jetzt für die Familien kaum noch erschwinglich
Heute bin ich wieder im Büro von Cadamic und werde die Manyatta Arab und die Kasarani Nursery School besuchen.

Gestern habe ich den Ochiengs eine neue Ziege vorbeigebracht, weil ihre erste unglücklicherweise gestorben war. Die Lebensumstände dieser Familie zu sehen, war wirklich zutiefst bedrückend.

Wer kann sich schon eine Kindheit vorstellen, in der man nie weiß, ob es am nächsten Morgen was zu essen geben wird. Und das nachdem man eine Nacht auf dem kalten, nackten und schmutzigen Boden verbracht hat.

Kevin, Stephen, und Diana Ochieng mit ihren zwei kleinen Geschwistern und ihrer Mum. Die Familie lebt zusammen auf 6 qm mit 7 Menschen. Für Mutter und Vater gibt es im einzigen Raum, den die Familie bewohnt, ein dürftig mit einer Gardine als Raumteiler abgetrenntes Bett. Die Besitztümer der Familie liegen in einem Koffer in einer Ecke. Im Raum gibt es sonst keine Möbel.

Die Kinder haben nichts, auf dem sie schlafen können, außer dem nackten Boden. Keine Decke, keine Matratze…

Die Mutter der Familie verdient sich ein paar Schilling, indem sie gerösteten Mais verkauft, der Vater verkauft Wasser, 20 Liter für 10 Schilling, damit macht er einen Gewinn von 5 Schilling pro 20 Liter, da er das Wasser für 5 Schilling einkaufen muss….

Viele Grüße nach Deutschland,

Mitsch

Pole Pole und Metropole

(Birte, Caetch, David, Michelle, Victoria) Wir hatten Nyeri aus unserer Reiserouteliste gestrichen, um einen weiteren Tag in Bondo verbringen zu koennen. Ausserdem wollten wir Julia zum Geburtstag die fuenfzehnstuendige Busfahrt ersparen. Dan deklarierte diesen Tag zum „Pole-Pole-Day“ (swahili: „langsam, langsam“). Und das Motto war Programm. Vor dem Fruehstueck durften wir exklusiv Kuehe melken und beim Zubereiten der Mandazi helfen, die deshalb gleich doppelt so gut schmeckten. Nach dem Fruehstueck kam uns eine besonders grosse Ehre zuteil: man schlachtete einen schwarzen Ziegenbock, bei dessen Zerlegung und Zubereitung einige von uns fleissig halfen, die anderen aus gutem Grund fern blieben. Zum Mittagessen gabs dann lecker Innereien, was im Normalfall nur Einheimischen vorbehalten ist. Praedikat: interessant.
Dem Mittagessen folgten ausgiebige Spaziergaenge, Fussbaeder, Schlaefchen, Waschgaenge und musikalische Erguesse. Am spaeten Nachmittag pflanzten wir dann gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern 20 Baeume.
Wer uns besonders den Kopf verdreht hat? Nicht die Sonne, sondern die vierjaehrige Emma mit dem suessesten Laecheln Ostafrikas.

Luc und Emma

Zur Feier der geschlachteten Ziege (und ihres Hirns) gab es zum Nyama Choma (Grillfleisch) zu unserer aller Freude echtes kenianisches Bier: Tusker. Praedikat: mindestens genauso interessant.
Aus „Dance till Dawn“ wurde „Sleep till Dawn“, da wir schon frueh am naechsten Morgen nach Nairobi aufbrachen. In Kisumu mussten wir uns leider von Zeddy verabschieden, der uns allen sehr ans Herz gewachsen war. Auf der langen Fahrt zurueck in die kenianische Hauptstadt erkannten wir so manches um uns herum wieder. Highlight waren nicht nur Zebras und Kamele, sondern auch zwei schlaue Fahrradfahrer, die sich bei Tempo 80 einfach mal an einen LKW angekoppelt hatten. Je naeher Nairobi kam, desto staerker veraenderte sich die Landschaft und desto kuehler und regnerischer wurde es.
Mittlerweile ist das Wetter allerdings wieder besser und wir sitzen, nach einer Nacht in der gleichen Schule wie zu Beginn unserer Fahrt, im Haus des Projekts MADODO, Dans zweites Projekt, das sich hier um Strassenkinder im Slum von Nairobi kuemmert. Hier haben wir uns auch gerade mit der deutschen Volontaerin Inga aus Stuttgart unterhalten, die hier fuer 11 Monate lebt. Sie hat sogar mit den Kindern ein selbstgeschriebenes Musical einstudiert, womit sie morgen bei einem Wettbewerb antreten.
Gleich gibts Lunch und wir duerfen der Generalprobe des Musicals beiwohnen. Den restlichen Tag verbringen wir hier, und heute Nacht geht es dann mit dem Nachtbus nach Mombasa an den Indischen Ozean. Einziges Wehmutstroepfchen: Leider muessen wir uns von unserem innig geliebten Hakuna Matatu und dem megaguten Busfahrer Sam, der staendig Davids (also eigentlich Mos) Hut anhat, verabschieden. Trotzdem freuen wir uns auf Sonne, Strand, Palmen, Korallenriffe und viel Meer. Ausserdem soll es dort Kaese geben!!!

Wir in unserem Hakuna Matatu vor der Abfahrt in Bondo

Ein paar Fotos…

(David) Immer wieder kommentiert ihr verstaendlicherweise, dass ihr gerne mehr Fotos sehen wollt. Das war leider in der letzten Zeit nicht einfach, weil unser Netbook leider nicht nur langsam ist, sondern auch noch einen recht schnell entladenden Akku hat, das hat schon ohne Bilder oft genug fuer Zittern gesorgt, ob wir nun schnell genug fuer den Akku sind. Im Moment sitze ich an einer Steckdose im Lehrerzimmer der St Benedict Primary School in Nairobi und hole zumindest mal ein paar Fotos nach (in geringer Aufloesung, denn auch der Safaricom-Surfstick ist recht lahm…

Hier sind wir gerade in Bondo Town, wo wir auf dem Rueckweg vom Ziegenmarkt der Mutter von Maureen und Zeddy einen Besuch abgestattet haben. Wir singen gerade "Ich kenne Europas Zonen".

Zeddy fuehrt die ersten dreizehn Ziegen zur Uebergabe an die Eltern. Zeddy war uebrigens von der Massai Mara bis heute vormittag bei uns und wir hatten eine tolle Zeit mit ihm.

Auf dem Gipfel des Serawongo sind wir auf die Wasserspeicher geklettert, hier sind Jonas, Jule und Steven (Dans Neffe) im Bild. Dahinter sieht man den Lake Victoria.

Kenia hautnah

(Cätch) Ankunft in Bondo. Wir warden ein gutes Stueck vor Dans Zuhause von seinen Frauen, Muettern und Schwestern tanzend und singend empfangen.
NAchdem wir uns aus dem Bus gequetscht hatten zogen wird alle tanzend zur Dorfmitte,wo uns Dan wilkommen hiess und die komplette Familie vorstellte. Danach durften wir uns in seinem Haus umsehen – Viel gab es nicht zu sehen- eine kleine quadratische Lehmhuette, Reedgedeckt, mit einem 2stoeckigen Bett darin, sonst nichts – kein Fenster ,keine weiteren Moebel.
Nach einem zuegigen Aufbau der Kohten wurde Tee, Ondelo (Popcorn) und Mandasi (frittierte Teigtaschen) serviert. Als Haupstpeise gab es verschiedene Kenianische Spezialitaeten, inclusive Fisch aus dem ,in sichtweite liegenden Victoriasee. Nach einer erholsam Nacht und Ausschlafen gab es ein fuer uns ungewohntes aber sehr leckeres Fruehstueck: Ondelo, Suesskartoffeln, Mandasi und Erdnuesse, dazu natuerlich Tee. Gestaerkt ging es nun auf den Weg yu Dans Grundschule, wo von uns 20 Baumsetzlinge gepfalnzt wurden. Nachmittags ging es dann fuer alle die wollten, den Sirawongo, einen nahe gelegenen Huegel hinauf um die unglaubliche Aussicht auf den Victoriasee zu geniessen.

11.Oktober: An unserem 12. tag der Reise ging es zum Victoriasee. Mit der AUssciht auf einen gemuetlichen Tag am und im Wasser und mit einem reichhaltigen Fruehstueck im Bauch ging es los. Der Bus fuhr bis ¼ km an den See heran, kenianischer 250m, es waren wohl eher 1km. Nun ging es, nach kleinen Startschwierigkeiten des Bootes los nach Ndeda, wo die Insel erkundet und eine Schule besucht wrde. Nachdem uns die Kinder, total fasziniert von uns Mzungus , schweren Herzens gehen liessen ging es in der Mittagshitze weiter. Um die naechste Indel zu erreichen mussten wir das Boot, dessen Motor nun vollends aufgegeben hatte, wechseln.
Nach euner kuezen Wanderung quer ueber die Unsel durfen wir endlich in das warme, aber dch noch erfrischende Wasser des VitoriaSees. Wir hatten jede Menge Spass beim schwimmen und herumalbern, viel yu schnell war diese kurze Pause vorbei und es ging erfrischt, muede und so sauber wie im Victoriasee moeglich zurueck aufs Festland.