Watoto Kabisa

e.V. – das Keniaprojekt des Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saar im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)

Kategorie-Archiv: Nachbereitung

In der Presse

(David) In der Saarbrücker Zeitung (Ausgabe Nr. 265/2011, Lokalteil Saarlouis/Dillingen, Seite C8) erschien heute ein halbseitiger Bericht über unsere Keniafahrt. Nachzulesen hier:

Artikel der Saarbrücker Zeitung, zum Vergrößern anklicken

Artikel der Saarbrücker Zeitung, zum Vergrößern anklicken

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Von Kenyan Time und Mzungus

(David) Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin auch anderthalb Wochen nach unserer Rückkehr geistig immer noch teilweise in Kenia, und ich glaube, das ändert sich auch nicht mehr so schnell. Das finde ich auch nicht weiter schlimm – im Gegenteil! Ich habe schon seit einigen Monaten den (exzellenten, sei an dieser Stelle gesagt) SpiegelOnline Newsfeed über Kenia abonniert, auf dem immer wieder sehr interessante Artikel über das Leben und die Probleme in Kenia erscheinen. Auch aktuelle politische Nachrichten sind dabei, die bei unseren traditionellen Medien leider auf der Strecke bleiben. Heute bin ich mehr oder weniger zufällig auf einen knapp 1,5 Jahre alten Artikel gestoßen, der von den Erfahrungen eines deutschen Studenten während seines zweimonatigen Aufenthalts erzählt. Einige Phänomene, von denen er berichtet, haben wir alle am eigenen Leib erfahren, deshalb möchte ich euch diesen Artikel nicht vorenthalten:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,685096,00.html

Hillary Clinton als Dozentin und Hühner im Büro – Politikstudent Maximilian Popp, 24, arbeitete für zwei Monate bei einem kenianischen Radiosender mit. Zu seinem ersten Termin kam er pünktlich, also anderthalb Stunden zu früh. Denn afrikanische Uhren ticken anders als die eines „Mzungu“.

Viel Spaß beim Lesen! Wenn ihr neben dem Artikel bei „verwandte Themen“ Kenia anklickt, könnt ihr ganz einfach den RSS-Feed abonnieren, und das geht bei diesem Blog übrigens auch!

Votet für den Watoto-Förderverein!

(David) Vielleicht hat der ein oder andere schon unter dem letzten Post den Kommentar von Heike entdeckt: Die ING DiBa fördert 1000 Vereine mit je 1000 Euro, und dazu gibt es ein Internetvoting. Auch der Förderverein Watoto: Afrikas starke Kinder e.V., der CADAMIC unterstützt ist im Rennen. Mit 1000€ könnten in Kenia 350 Kinder einen Monat lang Schulspeisungen erhalten oder ein Jahr lang ein zusätzlicher Sozialarbeiter bezahlt werden.

Es können bis zu drei Stimmen abgegeben werden, auch gerne alle drei an Watoto! Tut es mir gleich und investiert ein paar Sekunden, um Watoto weiter nach vorne zu bringen! Der Link macht sich übrigens auch gut bei Facebook! 🙂

https://verein.ing-diba.de/soziales/53115/frderverein-watoto-afrikas-starke-kinder-ev

Schulspeisung in der Kasarani Nursery School

Schulspeisung in der Kasarani Nursery School

Back in good (c)old Europe

(David) Nach einem sehr angenehmen Flug sind wir gestern gegen viertel nach vier wieder wohlbehalten in Frankfurt gelandet, wo unsere Familien schon warteten. Es ist unglaublich schade, dass diese drei Wochen jetzt vorbei sind, und zumindest ich vermisse das Land und meine Fahrtengruppe schon. Mittlerweile habe ich die drei Vorzüge der Heimat (Bett, Dusche und Käse) schon ausgiebig genossen, aber trotzdem bin ich mental noch lange nicht angekommen:
– Ohne Online-Wettervorhersage hätte ich heute sicherlich keinen Pulli angezogen
– Ich habe trotzdem kalt
– Am Computer schreibe ich immer „z“ statt „y“ und umgekehrt, und die Umlaute schreibe ich als „ae“, „oe“ und „ue“
– Ich kann mich überhaupt nicht auf die nahende Uni einstellen
– Wo sind eigentlich die ganzen Leute bei den Mahlzeiten?
– Ich vermisse die Schichten von Sonnencreme und Anti-Brumm Forte auf meiner Haut
– Auf der Strasse schauen nicht überdurchschnittlich viele in meine Richtung
– Sachma, ist das in Deutschland immer so trüb und dunkel tagsüber?
– Ich warte schon darauf, mal wieder „kumi na tatu“ oder „dreizehn“ zu sagen
– Ich habe unglaubliche Lust auf Mandazi und schwarzen Tee mit viel Milch und Zucker

Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt, wie ich mich gleich in den bequemen geräumigen Bussen und Zügen zurechtfinde, und wie lange dieses Wieder-Ankommen denn noch so dauert. Noch bin ich jedenfalls nach wie vor überwältigt von den Eindrücken der Reise. Gleich schaue ich noch kurz in meine Fotos, und ich bin mir sicher, das wird dieses Gefühl noch verstärken.

Ansonsten sei auf jeden Fall besonders für die Fahrtengruppe, aber auch für den geneigten Leser generell gesagt, dass es sich auch jetzt, nach unserer Rückkehr noch lohnt, ab und zu einen Blick in den Blog zu werfen. In den nächsten Tagen kommen hier mit Sicherheit noch einige Fotos und auch noch der ein oder andere Artikel hinzu.

Zurück am Frankfurter Flughafen

Zurück am Frankfurter Flughafen