Watoto Kabisa

e.V. – das Keniaprojekt des Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saar im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)

Im Sueden gibts Neues

Eigentlich sollte man meinen, unter Kenianern hat man genuegend Zeit zum bloggen, aber irgendwie passiert es dann immer wieder doch, dass der Blog wochenlang unangetastet bleibt. Ich werde dieses Mal wirklich versuchen, etwas regelmaessiger zu schreiben. Dazu habe ich noch drei Wochen Zeit…

Seit unserer kurzen Meldung, dass wir auf Reisen sind, haben Michelle und ich viel gesehen: In Nyeri haben wir ein bisschen Kultur fuer Pfadfinder gemacht und Baden-Powells Grab und Alterswohnsitz besichtigt. Noch am selben Abend sind wir mit dem Nachtbus nach Watamu Beach gefahren, wo wir ein paar ruhige Tage verlebt haben und unter anderem die Ruinen der verlassenen Swahilistadt Gedi besichtigt haben. Vor unserer Rueckfahrt hatten wir auch noch ein paar Stunden Zeit, Mombasa zu erkunden, und zurueck in Nairobi haben wir uns zusammen mit Steve das Nationalmuseum angeschaut.

Michelle und ich in Gede

Dann ging irgendwann Michelles Rueckflug, und seit letztem Donnerstag bin ich alleine in Kenia. Ich habe mir Madodo, Dans Projekt in Nairobi, etwas genauer angeschaut als bei unserem Besuch im Vorjahr, und bin dann samstags mit Dan und zwei Madodo-Volunteers aus den USA Richtung Mbuye aufgebrochen.

In Mbuye angekommen, haben wir den Moneymaker ausprobiert, den Mitsch im Fruehjahr angeschafft hatte: Eine Fusspumpe zum Wassertransport aufs Feld. Nachdem wir ein paar moegliche Varianten des Anschlusses an das Bohrloch getestet hatten, machten wir dann auch schnell Naegel mit Koepfen und eine Klappe in die Betonabdeckung des Bohrlochs. Spaeter haben wir noch das bereits abgehackte Buschwerk verbrannt, somit ist das Feld komplett bepflanzbar – und damit wurde auch schon begonnen!

Ich bin, seitdem ich Dan und die beiden Amerikaner zum Bus gebracht hatte, alleine in Kisumu. Die letzten beiden Tage war ich mit Berlin und Bernard unterwegs, um die Familien, die im letzten Jahr Ziegen bekommen hatten, zu besuchen und deren Ziegen mit Ohrmarken zu taggen. Dabei haben wir nicht nur schoene Rueckmeldungen bekommen: drei Ziegen sind leider gestorben. Es bleiben aber noch ueber 20 Ziegen, die alle bei guter Gesundheit sind und zum Teil sogar schon Nachwuchs haben, andere sind schwanger – eine Jahresbilanz, mit der wir durchaus zufrieden sein koennen und die mich in meiner Ansicht bestaerkt, dass die Ausgabe von Ziegen eine runde Sache ist. Durchweg alle Leute geben sich sehr viel Muehe, und somit bin ich auch sehr optimistisch, dass die hoeherwertigen Ziegen aus unserer Zucht in Mbuye vertrauenswuerdige Besitzer finden.

Apropos Mbuye: Dort werde ich mein Wochenende verbringen, am Dienstag gibts dann ein weiteres Staff Training.

Beste Gruesse, David

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