Watoto Kabisa

e.V. – das Keniaprojekt des Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saar im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)

Ziegerehrung

Jambo!
Verzeiht, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben – aber wir waren auch nicht gerade untaetig!

Steppvisite in Bondo

Am Dienstag waren wir fuer einen halben Tag in Mbuye um uns einen groeberen Ueberblick ueber die anstehenden Projekte zu verschaffen. Zuerst besichtigten wir den von Mitsch im Fruehjahr errichteten Ziegenstall, in welchem mittlerweile schon einige Ziegen wohnen. Neben dem Bock Balotelli gibt es einige Gallas und wenige Alpines, ausserdem frisch geschluepften Nachwuchs. Gerade fuer die Alpines ist es wichtig, schnellstmoeglich spezielles Futter anzubauen. Deshalb steckten wir das Land ab, das wir naechste Woche zum Futteranbau einzaeunen wollen. Einen Teil davon wird die Dorfbevoelkerung auch fuer Gemuese nutzen koennen.

Robert mit dem gar nicht mal mehr so kleinen Pendant zu Mitsch

Nach einer Mahlzeit in Mikes Huette, bei der wir auch den kleinen Mitsch Otieno kennenlernten,  fand dann doch noch die angekuendigte Ziegenschulung statt, die sich allerdings auf das Noetigste beschraenkte. Abschliessend fuhren wir mit Motorbike und Matatu (Rekordverdaechtige Passagierzahl: 29!) wieder zurueck nach Kisumu.

Home Visits

Eine Ziege mit ihrer neuen Ohrmarke

Den Rest der Woche verbrachten wir hauptsaechlich damit gemeinsam mit Berlin und Bernard die Familien zu besuchen, denen wir im Oktober schon eine Ziege geschenkt hatten (Zur Auffrischung: https://keniarps.wordpress.com/2011/10/10/ziegen-ziegen-und-nochmal-ziegen/). Von diesen Tieren sind noch fast alle am Leben, einige von ihnen haben sogar schon Nachwuchs bekommen! Ausserdem sind sie alle bei guter Gesundheit und die Familien sehr dankbar. Da wir schon einmal da waren, bekam jede „unserer“ Ziegen auch gleich eine Ohrmarke um die Dokumentation des Ziegenprojektes zu erleichtern.

Gaby mit seiner traechtigen Ziege

Einer unserer Besuche fuehrte uns auch zu Gaby, dem kleinen Albinojungen von dem auch Mitsch schon viel berichtet hat. Er erzaehlte uns, dass seine Ziege schon zum zweiten Mal traechtig sei – das erste Jungtier ist leider verunglueckt.
Ausserdem brachten wir ihm Sonnencreme mit, damit er sich auch laenger im Freien aufhalten kann.

 

Kinder in Obunga

Den Grossteil der naechsten Woche werden wir in Bondo verbringen und unter anderem den Zaun errichten.

Liebe Gruesse an alle Leser,

David, Jan und Michelle

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5 Antworten zu “Ziegerehrung

  1. Charly, BdP Stamm Goten Kaiserslautern 26. August 2012 um 07:57

    Ihr leistet tolle Arbeit! Vielen Dank für die Info und
    Gut Pfad
    Charly

  2. Markus 26. August 2012 um 09:00

    Hallo,
    viele Grüße aus Forweiler. Ich wünsche Euch viel Spaß und viel Erfolg in den nächsten Wochen. Und keine Löcher im neuen Zaun 🙂
    Sing-Sing

  3. Jochen 26. August 2012 um 10:48

    Toll von euch zu hören!! Grüßt mir Bondo!! Danke für die Infos!! Gut Pfad! jochen

  4. weidisch 27. August 2012 um 09:36

    Hallo,

    schön zu lesen, wie alles so gedeit und ihr Vor-Ort die Sache weiter voran treibt. Find ich super!

    Aber warum muss denn der Ziegenbock so einen „unschönen“ Namen haben? 🙂

    • Gerhard-Josef Ehl 29. August 2012 um 17:00

      Jambo,
      ok, wir verzeihen… aber wie oft sollen wir noch verzeihen? Etwas mehr Information wäre für die Daheimgebliebenen schon wünschenswert…
      Was macht der Zaun? Kann er schon Ziegen zurückhalten? Und vor allem Raubtiere draußen???
      Liebe Grüße euch allen

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