Watoto Kabisa

e.V. – das Keniaprojekt des Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saar im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)

Von Elefanten, Giraffen und anderen Insekten

Und es ging uns tatsaechlich noch besser, als wir die Elefanten direkt vor uns sahen. Kleine, im Schlamm badende Waisenbabys! Aber die Stimmung war ein wenig getruebt: Echte Elefanten in Afrika hatten wir uns anders vorgestellt, vor allem die Atmosphaere glich einem Zoo. Besonders nervenaufreibend waren die vielen Touris vor, hinter und neben uns, und deren Hinterkoepfe auf jedem halbwegs guten Foto im Weg waren.Trotzdem halfen uns die troetenden Elefantenbabys, endlich in Afrika anzukommen – genau wie das pompoese, riesige Nashorn Maxwell. Bei einem kurzen Toilettenbesuch entdeckten wir auf dem Baum ein kleines Etwas. So etwas hatten wir alle noch nicht gesehen. Es sah aus wie ein frettchenartiges Tier und man nennt es Ibo. Doch Elefanten, Nashoerner und Ibos waren uns noch nicht genug. Nach einem Mittagssnack auf einer afrikanischen Wiese ging es los zu unserem naechsten Afrika-Tier-Erlebnis: Giraffen. Giraffen, die man fuettern und kuessen konnte, und die uns mit ihrer meterlangen, grauen Zunge abgeschlabbert haben. Der Wahnsinn. Ausserdem bereiteten uns die drei Warzenschweine grosse Freude, die sich zwischen den Giraffen auf den Vorderknien fortbewegten um Futter zu suchen. Die Warzenschweine erhielten alle den Namen “Pumba” und wir begannen “Hakuna Matata” zu singen.
Nach diesen vielen neuen Eindruecken ging es weiter wieder Richtung Nairobi. An den Strassenraedern sahen wir Affen und Kuehe und in der Stadt kann man auf vielen Baeumen Marabus entdecken. Menschen trugen grosse Kisten, Saecke und weiteres auf ihren Koepfen. Sehr beeindruckend ist auch der Strassenverkehr hier. Die Strassen sind meist nicht geteert und es ist voellig normal, dass in der Stadt drei bis vier Reihen Autos nebeneinander fahren. Fuer uns sieht es so aus, als ob jeder faehrt wie er will, Ampeln werden eh nicht beachtet, Menschen laufen zwischen den Autos herum und verkaufen Zeitungen, Bananen, Kinderspielzeug und aehnliches.
Von hieraus fuhren wir zurueck ins Stadtzentrum von Nairobi, das wir in drei Gruppen in Begleitung von Dan, Constant und Seddy erkundeten. Die Unterschiede von Arm und Reich waren dort sehr deutlich zu sehen.
Zum Abschluss waren wir mit einer kleineren Gruppe im Supermarkt um unser Abendessen zu kaufen, dort sieht man nichts vom hungernden Afrika. Das Abendessen wurde von den Sippen in der Grundschule zubereitet. Waehrend des Kochens und Essens schuettete es wie aus Kuebeln. Mit Einbruch der Dunkelheit begann ein ganz besonderes Spektakel: Gefuehlt Milliarden von undefinierbaren Insekten mit grossen Fluegeln versammelten sich an den Lampen und warfen im Laufe der Nacht ihre Fluegel ab.
Jetzt sitzen wir in unserem Bus, den wir gestern “Hakuna Matatu” getauft haben, und fahren in Richtung Maasai Mara, wo wir heute Abend zum ersten Mal auf Safari gehen werden, dementsprechend grossartig ist die Stimmung.

Eine Antwort zu “Von Elefanten, Giraffen und anderen Insekten

  1. Rp Braunov 14. Oktober 2011 um 09:50

    Ich wusste, dass Sebastian eine heimliche Leidenschaft hat.

    Allen alles Gute!

    Grüße von R.P.

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